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1947 - 1980

Ich bin Jahrgang 1947.

Gelernter Feinmechaniker (1963-66), wollte dann Sozialpädagoge werden, brach aber diese Strecke ab (1967-70) und machte eine fortbildung in Elektronik.

1971-1980 baute ich in der Seehafenspedition Richard Ihle (Hamburg) ein Rechenzentrum (Hardware&Software). Ich architektierte Geschäftsprozesse, plante DV-Unterstützungsverfahren und realisierte über Assembler- und Cobol-Programmierung.

Politisch war ich in Hamburg in der  APO sehr aktiv (SLZ-Sozialistisches Lehrlings-Zentrum & SALZ Sozialistisches Arbeiter- und Leherlingszentrum)

rosalux.de/news/id/5544/ und

mao-projekt.de/BRD/NOR/HBG/Hamburg_Hochschulen_1968_Herbst.shtml

und

mao-projekt.de/BRD/NOR/HBG/Hamburg_Hochschulen_Linkliste.shtml

1968-70 gab es große politische Auseinandersetzungen zwischen Antiautoritäre, Zentralisten, Anarchisten, Syndikalsten, SU/DDR-Orientierte, Mao-Orientierte und Sekten. Ich organisiert mich in der Hamburger DKP (1971-1979)

1980 - 2009

Ich ging 1980 als Systemanalytiker von Hamburg nach Walldorf und Freiberg/Neckar zur SAP/TOS.
Ich implementierte SAP-Logistiklösungen in vielen Großbetrieben (1980-1999). 
2001 verließ ich die SAP und machte mich in der Form einer 1-Mann-GmbH selbständig (2001-2009).
2009 wurde eine Blutkrebserkrankung diagnostiziert und ich bekam eine allogene Stammzellentransplantation. 
Ich löste meine Firma auf und wurde frühverrentet.
Ich hatte von 1980 bis 2005 so gut wie keine politische Betätigung.
2005 zog der Jugoslawien-Krieg mich wieder ins Politische. Ich schloss mich  der WASG an und kandidierte für die 2006-Landtagswahlen für die WASG-Vaihingen/Enz.
2009 bewarb ich mich für die BaWü-BTW-Landesliste. Ich organisierte die Rednereinsatzplanung für BaWü.
2009/10 unterstützte ich von Hamburg aus DieLinke mit der Organisation einer Bürgerbriefverteilung von Gregor Gysi an alle Hamburger  Haushalte.

2010-2018

Ich wurde 2009 wegen der Blutkrebserkrankung mit einer allogenen Stammzellentransplantation therapiert.

Ich leckte fortan meine Wunden.

Ich wechselte meinen Wohnort von Vaihingen/Enz nach Hamburg-Sülldorf.

Ich lies 2010 wegen fehlender Übereinstimmung mit der Politik der Partei DieLinke meine Mitgliedschaft versanden.

Ich kümmerte mich und half im DSCC-Hamburg (Deutscher Senioren Computer Club) (2012-13)

2014 gabe es wieder eine Krankheitshaverie (schwerer septischer Schock) worauf  ich mir wieder von 2014-18 mit Wundenlecken beschäftigte. Ich wechselte 2016 meinen Wohnort von Hamburg wieder nach Vaihingen/Enz.

Im September-2018 trat ich der Aufstehen.de-Bewegung bei.

 
 

HeyPeter unterstützt die politische Linie von Sahra Wagenknecht und Oscar Lafontaine

Die Aufstehen.de-Bewegung hat es in den vergangenen 9 Wochen nicht hin bekommen eine praktikable Regelung für den Kommunikationsbedarf mit IT-Tools zustande zu bringen. Ich sehe die Notwendigkeit der Kommunikation in dieser Sache und organisiere auf meine Rechnung eine Kommunikations-Regelung. Ich nenne sie im weiteren HeyPeter-Organisation. 

IDEENFINDUNG

Wie läuft das Konstrukt ab ?

Aufstehen-Aussenstehende informieren sich im Web über die Aufstehen.de-Sammlungsbewegung und entscheiden sich, der Community beizutreten, ausfüllen des Registrierungs-Mitmachformulars auf der Website Aufstehen.de

Zurück kommt eine Aufnahmebestätigung.

Der Aufsteh-User kann jetzt von der Aufstehen.de Website verzweigen zu Facebook.com oder Twitter.com oder Instagram.com Von den Anreisser-Titeln auf der Aufstehen.de Website wird er direkt in den SozialMedia-Kanal gelenkt. Der User kann aber auch auf die heyckendorf.de (Website mit nur Lese- und Navigatonsfunktion) und wird von dort auf den Heyckendorf.blog oder das Debattentool Discuto.io/de gelenkt. Der User kann auch direkt auf Discuto.io/de oder Heyckendorf.blog gehen.

In Heyckendorf.blog kann man über Themen in einer gewissen Oberflächlichkeit mittels dort verfasster  Beiträge diskutieren.

Wird eine Sache sehr vertieft mit umfangreicher Diskussion und Dokumentation, wird ein Dokument in Discuto eingesetzt, der Email-Einladungsprozess aufgesetzt und Discuto übernimmt das Prozess-Managing und unterstützt beim Moderieren der Diskussionen und Erarbeitungen. Discuto unterstützt das Bestreben, einen Konsens zu finden. Ist ein Dokument ausdiskutiert, reif für die Öffentlichkeits- oder Interne-Arbeit, wird das Dokument in die Aufstehen.de-Bewegung eingereicht

INFOS

Grüner neoliberaler Kapitalismus

Peter Heyckendorf (1947),

71665 Vaihingen/Enz

Lieber Freundschaftssuchender

(aus Eigeninitiative oder von Facebook Auserkorener).
Ich kenne Dich nicht und würde Dich gerne Kennenlernen. Ich möchte Deine Weltanschauung, Deine Sicht auf die Dinge der Welt kennen lernen. Das Finden von Gemeinsamkeiten ist sehr schwierig und vor allem auch vielfältig.  Ein Teilelement, was in der Gemeinsamkeitsfindung eine Rolle spielen könnte ist z.B. die aktuelle Sicht auf die Rolle der Grünen und die Partei DieLinke.
Ich stelle den im Folgenden genannten Beitrag von Götz Eisenberg als ein Kriterium ein, um Gemeinsamkeiten  feststellen zu können, festzustellen, ob man eine Gemeinsame Sicht auf die Dinge hat. Schreibe mir bitte Deine Sicht zu dem Artikel auf den Nachdenkseiten an
=> pheyckendorf@gmail.com

Ich habe 2 Themen
 ( Begleitung/Gestaltung der Aufsteherei und Vergesellschaftung der Computerei ),
die mich innerhalb Aufstehen.de beschäftigen und habe auf folgende Webseiten gestellt: www.heyckendorf.de  & www.heyckendorf.blog  (beide Sites sind noch in Arbeit aber es wird immer mehr pö ' pö etwas zu sehen sein). Ich habe die Bitte um Vorschlage/Kritik/Verbesserungen meiner Websites an => pheyckendorf@gmail.com  

Wenn ein Thema richtig ausgetreten, diskutiert, dokumentiert, gemanaged und Ergebnisse festgehalten werden sollen, so möchte ich diese Detailarbeit im Tool Discuto fortführen um dann nach Abschluss der Behandlung der Sache diese wieder in den Aufstehen.de-Nucleus zurück zu bringen.

Link zur Behandlung des Götz Eisenberg Artikels in
=>    https://www.discuto.io/de/consultation/33168

Discuto, Tool von Fa. Cbased (Wien)  https://www.discuto.io/de
https://www.cbased.com/besluitvorming/

 

 

Der Abschied vom Proletariat und die Krise der Linken.
Zukunft: Nicht mehr parteiförmiger Block, sondern eher „Patchwork der Minderheiten“
( Was ist ein Patchwork-Flickenteppich, was ist eine Patchwork-Familie?
=> https://www.duda.news/wissen/patchwork-familie-was-ist-das/ )

5. November 2018 um 11:49 Uhr | Verantwortlich:    https://www.nachdenkseiten.de/?page_id=5 Hype oder Kairos? – Thesen zum Höhenflug der Grünen
https://www.nachdenkseiten.de/?p=46900
 ist Sozialwissenschaftler und Publizist. Er war jahrzehntelang als Gefängnispsychologe im Erwachsenenstrafvollzug tätig. Eisenberg arbeitet an einer „Sozialpsychologie des entfesselten Kapitalismus“, deren dritter Band unter dem Titel „Zwischen Anarchismus und Populismus“ soeben im Verlag Wolfgang Polkowski in Gießen erschienen ist.

Thesen Götz Eisenberg:

Die Grünen als Vertreter des Kapitalismus und als Bewahrer des Kapitalismus
=> Grüner Kapitalismus. Der Zeitgeist ist grün

  1. Kairos bezeichnet eine glückliche historische Konstellation, die ganz verschiedene, zunächst keineswegs in eine Richtung strebende Kräfte zu einem Energiebündel zusammenfügt, das einer Neuerung zum Durchbruch verhilft. Erleben die Grünen und ihre Sympathisanten gegenwärtig einen solchen Kairos? Und wenn ja, warum gerade heute?

  2. Es scheint in Bezug auf die mediale Abstumpfung einen Punkt zu geben, an dem die Verdrängung nicht mehr funktioniert. Das gegen schlechte Nachrichten errichtete Immunsystem bricht unter dem Dauerbeschuss von Horrormeldungen und schrecklichen Bildern zusammen. Eine chronische Gereiztheit bemächtigt sich der Menschen, Panik flackert auf und kommt kaum noch zur Ruhe. Erkenntnisse, die man lange nicht wahrhaben wollte, dringen ins Bewusstsein. Man konnte in den letzten Monaten keine Nachrichtensendung hören oder sehen, ohne mit Meldungen konfrontiert zu werden, die von einer aus den Fugen geratenen, stürzenden Welt künden

  3. Wer sich einen Rest von kritischem Urteilsvermögen und Sensibilität bewahrt hat, spürt, dass es so nicht weitergehen kann und dass wir auf eine Katastrophe zusteuern.

  4. Die traditionelle Linke hielt die räuberische und zerstörerische Beziehung des Kapitals zur Natur bestenfalls für einen „Nebenwiderspruch“, der vom „Grundwiderspruch“ zwischen Lohnarbeit und Kapital ablenkte. Man wollte ja am Typus der Industrialisierung gar nichts ändern

  5. Mit dem Niedergang des Fordismus und ganzer Industriezweige begann sich die Industriearbeiterschaft aufzulösen. Für die Linke bedeutete das, „Abschied vom Proletariat“ nehmen zu müssen

  6. Der Linken kam ihr designiertes revolutionäres Subjekt abhanden, dessen Position seither vakant ist. Wenig später machte der Untergang der sozialistischen Staaten die Linke vollends heimat- und orientierungslos. Die Verwirrung war komplett, die Linke geriet in eine tiefe Krise, von der sie sich bis heute nicht erholt hat.

  7. Nur die Sozialdemokratie konnte die Demontage des Sozialstaates gegen die Massen durchsetzen. Das Kapital ging eine Weile mit der Sozialdemokratie fremd, um dann nach geleisteter Arbeit wieder zu seiner angestammten Partnerin zurückzukehren

  8. Wir dürfen uns eine zukünftige Linke nicht mehr als parteiförmigen homogenen Block vorstellen, sondern eher als ein „Patchwork der Minderheiten“,

  9. Dabei hätte eine linke Sammlungsbewegung, wenn sie unter den heutigen Bedingungen Erfolg haben will, die Quadratur des Kreises hinzubekommen und die soziale Frage mit der ökologischen zu verknüpfen.

  10. Es sind nicht nur die kapitalistischen Produktionsverhältnisse, die verändert werden müssen, es ist der Industrialismus, der uns gefangen hält. Die Produktivkräfte selbst sind zu Destruktivkräften geworden. 200 Jahre industrieller Kapitalismus und Sozialismus mit ihrem Raubbauverhältnis zur inneren und äußeren Natur haben ausgereicht, den Globus sturmreif zu schießen und die Welt an den Rand des Abgrunds zu bringen.

  11. Unlängst bekam ich eine Tafel Bio-Schokolade geschenkt. Auf deren Verpackung stand: „Stück für Stück die Welt retten.“ Schluss mit dem schlechten Gewissen wegen der zweifelhaften Herkunft der verwendeten Zutaten. Diese Schokolade stammt aus biologischem Anbau und wird fair gehandelt. Beruhigt kann der Konsument sich sagen: „Ich konsumiere Schokolade und tue, während sie in meinem Mund schmilzt, etwas Gutes.“ So einfach und angenehm ist das heute mit der Rettung der Welt. Das ins Politische gewendete Versprechen dieser Schokolade sind die Grünen.

  12. Das ins Politische gewendete Versprechen dieser Schokolade sind die Grünen. Sie transportieren das Versprechen eines grünen Kapitalismus, der Wachstum und Nachhaltigkeit miteinander versöhnt. Wir können die Welt retten, ohne die Eigentumsverhältnisse anzurühren. Der Kapitalismus soll lediglich von seinen krassesten Auswüchsen befreit werden und sich in ein Wirtschaftssystem verwandeln, das privates Profitstreben mit ökologischer Nachhaltigkeit versöhnt. Die Grünen und vor allem ihre Wähler verfahren nach dem alten Motto: Wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht nass!

  13. Der Kapitalismus ist in seiner ungezügelten und rastlosen Jagd nach Profit im Begriff, einige der Äste abzusägen, auf denen er selber sitzt. Der drohende ökologische Kollaps würde nicht nur die menschlichen Lebensgrundlagen zerstören, sondern auch die Reproduktion des Kapitals gefährden. Es gibt eine eigenartige Parallele zwischen dem Kapitalprinzip und der Verlaufsform der Krebserkrankung

  14. Als Parasiten müssten Kapital und Krebs eigentlich auf das Wohlergehen ihres Wirts bedacht sein, aber beide nisten sich in ihm ein, breiten sich aus, überwuchern ihn und fressen sich durch alle Schichten des Wirts- beziehungsweise Gesellschaftskörpers hindurch, bis dieser schließlich kollabiert und abstirbt. Mit dem Wirtskörper stirbt natürlich auch der an ihm hängende und in ihm nistende Parasit

  15. Das Kapital muss vor sich selbst und seinen destruktiven Tendenzen geschützt werden. Gesucht werden politisch-gesellschaftliche Kräfte, die einer neuer Stufe der kapitalistischen Entwicklung zur Durchsetzung verhelfen, ohne die Eigentumsverhältnisse in Frage zu stellen

  16. Die Grünen präsentieren sich als eine politische Kraft, die den Abschied von den fossilen Energieträgern und den Übergang zu erneuerbaren Energien und den fälligen Umbau der Gesellschaft zu organisieren vermag, ohne an deren Grundfesten zu rühren. Die Verheerungen, die der losgelassene Markt und das Kapitalprinzip angerichtet haben, sollen innerhalb der Logik des Kapitals und mit marktförmigen Mitteln behoben werden.

  17. Der kapitalistische Profitgedanke bedient sich dieser einstigen Alternativbewegung, um einen drohenden Kollaps abzuwenden und eine fortgeschrittenere Stufe zu erklimmen. Die Grünen sollen bei der fälligen kapitalistischen Krebstherapie das Skalpell führen und den Arzt am Krankenbett geben. Damit dieser dialektische Trick gelingen kann, war und ist es wichtig, die „rote Linke“ und die „grüne Linke“ zu spalten und den grünen Teil ins neoliberale Lager hinüberzuziehen

  18. Mithilfe der Grünen selbst weitgehend gelungen. Sie sind zu einer im Kern bürgerlichen Partei geworden. Ihre Wähler stammen schwerpunktmäßig aus den Rucola- und Smoothie-Bezirken der Städte, wo man es sich leisten kann, „weltoffen“ und „mixophil“ (Zygmunt Bauman) zu sein und für ein „buntes Deutschland“ einzutreten. Die Grünen-Wähler können den Geflüchteten wohlwollend begegnen, weil sie in gesellschaftlichen Sphären leben, wo man nicht mit ihnen um Wohnungen und Arbeitsplätze konkurrieren muss. „Weltoffenheit“ entpuppt sich mehr und mehr als die mentale Seite der Schaffung des Weltmarktes und der Globalisierung und ist die Haltung derer, die von diesen Prozessen profitieren. Aus den luftigen Höhen ihrer sanierten Altbau- oder Penthouse-Wohnungen blicken sie blasiert auf jene herab, die „mixophob“ sind und sich vor der „Vermischung“, Migration und den Migranten fürchten. Sie sind aus ihrer Sicht uncool, unsexy und prolo und fügen mit ihrem dumpfen Rassismus dem „Standort Deutschland“ Schaden zu.

  19. finden sich die Mixophilen, die eine Vorliebe für heterogene, vielfältige Umgebungen haben, prompt zusammen und demonstrieren unter dem Schlagwort „Wir sind mehr!“ Als wäre die bloße numerische Überlegenheit der Gegendemonstranten ein Beleg dafür, dass ihr Programm richtig und vernünftig ist! Was wäre denn, wenn die Rechten mehr gewesen wären? Wären Wahrheit und Recht dann auf ihrer Seite?

  20. Es sollen in Chemnitz schließlich ungefähr 65.000 Menschen bei einem Konzert gewesen sein, auf dem namhafte Bands wie die Toten Hosen, Kraftklub und Feine Sahne Fischfilet kostenlos zu hören und zu sehen waren. Aber was besagt das? Die Leute wollen Musik hören und „Party machen“, das ist möglicherweise alles. Kann man auf diese Leute zählen, wenn es hart auf hart kommt? Haben sie den Rechten außer einer diffusen „Weltoffenheit“ wirklich etwas entgegenzusetzen?

  21. Die Grünen, so lautet mein Fazit, profilieren sich gegenwärtig als die Partei der „realitätsgerechten Empörung“.

  22. Die neuen Ideen, die die Grünen zum herrschenden Betrieb beisteuern, heißen Nachhaltigkeit und Vielfalt und laufen auf einen „grünen Kapitalismus“ hinaus, der weltoffen, tolerant, digital und flexibel ist. Ihr Höhenflug hat im Medienzeitalter sicher auch etwas von einem Hype, ist aber mehr als das. Die Grünen antizipieren den Kapitalismus von morgen und haben den Wind einer mächtigen objektiven Tendenz im Rücken. Ihr neues Führungspersonal ist jung, intelligent, charmant und geschmeidig und macht sich, befreit vom ideologischen Ballast alter Flügelkämpfe, zum Sprachrohr eines ökologisch erneuerten Kapitalismus. Der Zeitgeist ist grün.

  23. Rund um die Grünen könnte sich in der nächsten Zeit eine neue hegemoniale Formation herausbilden, die den Kapitalismus modernisiert und ihn vor sich selber schützt. In welcher parteiförmigen Konstellation das geschehen wird, wird sich noch zeigen. Die Grünen schrecken vor nichts zurück und sind allseits anschlussfähig.

  24. Wir leben in einem „Interregnum“: Eine bestimmte gesellschaftliche Formation geht aus den Fugen, ohne dass eine neue bereits Gestalt angenommen hat. In der Zwischenzeit ist alles in der Schwebe. Eine solche Situation bietet große Chancen, steckt aber auch voller Gefahren

  25. Bei Antonio Gramsci heißt es: „Das Alte stirbt und das Neue ist noch nicht geboren. Es ist die Zeit der Monster“

  26. Man kann gar nicht oft genug an die Mahnung Erich Kästners erinnern, die er 1958 in Hamburg anlässlich des 25. Jahrestages der Bücherverbrennung formuliert hat: „Die Ereignisse von 1933 bis 1945 hätten spätestens 1928 bekämpft werden müssen. Danach war es zu spät. Man darf nicht warten, bis der Freiheitskampf Landesverrat genannt wird. Man darf nicht warten, bis aus dem Schneeball eine Lawine geworden ist. Man muss den rollenden Schneeball zertreten. Die Lawine hält keiner mehr auf. Drohende Diktaturen lassen sich nur bekämpfen, ehe sie die Macht übernommen haben.“

 

„Es gibt nur zwei Arten von Menschen, die wirklich fesseln – Leute, die alles wissen, und Leute, die überhaupt nichts wissen“

Oscar Wilde

 

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71665 Vaihingen an der Enz, Deutschland

0170-4870840

 
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